Unternehmergeist und Innovation – seit über 150 Jahren


1852

Franz Burkhard gründet in Wiener Neustadt eine Drahtzieherei und entwickelt eigene Maschinen zur Herstellung von Drahtstiften.

1874

Die Firma „Franz Burkhard“ hat sich rasant entwickelt.

Man erzeugt inzwischen auch Schuhnägel, geschmiedete Hufstollen, warm- und kaltgepresste Nieten, geschmiedete Gitterspitzen, erschmilzt aus Schrott die eigenen Walzknüppel und erzeugt daraus den eigenen Walzdraht für die Drahtzieherei. Sogar die feuerfesten Steine zur Ausmauerung des Schmelzofens erzeugt man selbst. Auch die Herstellung von Holzschliff, Pappe und Möbelfedern wird erfolgreich betrieben.

Da als Energiequellen nur Dampf- und Wasserkraft in Frage kommen, gibt es bereits vier Zweigbetriebe an ausbaufähigen Flussläufen in der Nähe von Wiener Neustadt.

1880

Heinrich Burkhard übernimmt nach dem Tode seines Vaters die Firmenleitung. Er führt den Betrieb erfolgreich durch die schwere Zeit nach dem Zerfall der Donaumonarchie, durch welchen viele Märkte verloren gingen.

Umbenennung der Firma in „Franz Burkhard’s Söhne“.

1929

Nach dem Tode seines Onkels Heinrich und der Tante Bertha übernimmt der adoptierte Neffe Dipl.‑Ing. Franz Drechsel‑Burkhard die Firma als Alleininhaber.

Er konzentriert den Betrieb in Putzmannsdorf (Gemeinde Ternitz), dem heutigen Standort.

1945

Der zweite Weltkrieg hinterlässt einen halb ausgeräumten Betrieb, der unter Rohstoffmangel leidet, sich aber durch Straffung des Produktionsprogrammes konsolidiert.

1948

In Lizenz werden Brief- und Heftklammern sowie Reißnägel hergestellt.

1952

Die Firma feiert ihr hundertjähriges Bestehen.

Die Erzeugung von Gitterträgern für die Bauwirtschaft wird aufgenommen. Das bereinigte Erzeugungsprogramm umfasst außerdem gezogene Drähte, Drahtstifte, Nieten, Hufstollen, Gitterspitzen, Schistockstacheln und Schweißdrähte.

1970

Dipl.‑Ing. Franz Drechsel‑Burkhard jun. und sein Bruder Dkfm. Martin Drechsel‑Burkhard übernehmen den Betrieb.

Das Nietenwerk entwickelt sich zu einer potenten Fließpressteile­erzeugung.

Die Baustahlabteilung wächst stark und es wird auch kaltgerippter Betonstahl in das Programm aufgenommen.

Der Betrieb wird durch die Errichtung mehrerer moderner Hallen erweitert.

2000

Umgründung der Firma in eine GmbH und Einbringung in eine Privatstiftung.

Neuer Geschäftsführer wird der Neffe der bisherigen Eigentümer, Dipl.‑Ing. Matthias Drechsel‑Burkhard.

2002

Die Firma feiert ihr 150-jähriges Bestehen.

Die zu diesem Anlass herausgegebene Festschrift (PDF, 140 Seiten, ca. 8MB) können Sie hier herunterladen.

2005

Das Erzeugungsprogramm im Baustahlsektor wird um das FBS Therm ergänzt, ein besonders handlich gestaltetes lasttragendes Wärmedämmelement zur Vermeidung von Kältebrücken an auskragenden Bauteilen (Balkonen etc).
Ende 2013 wird die Herstellung eingestellt und die Fertigung verkauft.

2008

Die Gitterträgerfertigung wird verkauft, die Herstellung von kaltgeripptem Betonstahl eingestellt. Das Erzeugungsprogramm konzentriert sich nun auf die Fließpressteileerzeugung, die um die Fertigung von CNC-Drehteilen für kleine bis mittlere Losgrößen ergänzt wird.

Die Fertigungsfläche wird in diesem Bereich durch einen Hallenbau abermals erweitert.

2011

Trotz der schwierigen globalen Wirtschaftslage, die durch die weltweite Finanzkrise verursacht wurde, werden rund 80 Mitarbeiter beschäftigt.

2014

Im November tritt Johannes Steinparzer in das Unternehmen ein und wird Mitglied der Geschäftsführung.